( 43 Km von Süderrade entfernt )

( 45 Km von Friedrichskoog-Spitze entfernt )

Wesselburen war früher vor allem durch die landwirtschaftliche Produktion geprägt. Neben Weizen, Roggen und Hafer wurden vor allem Kohl, Rüben und Kartoffeln angebaut. Heute stellt Wesselburen vor allem ein Tourismusziel dar. Es ist der Geburtsort des Dichters Friedrich Hebbel, beherbergt das Hebbelmuseum und liegt nahe dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Das Kohllusseum:

 

Das Kohllosseum besteht aus einem Cafè, einem Museum, einem Bauernmarkt und einer Krautwerkstatt.


Nähert man sich Wesselburen, dem traditionsreichen Zentrum der Nordermarsch auf halbem Wege zwischen Heide und Büsum, so erhebt sich aus der flachen Marsch nicht nur schon von weitem sichtbar, die alte wuchtige Kirche mit dem einzigartigen Zwiebelturm auf ihrer hohen Wurt, sondern auch gleich am südlichen Ortseingang ein imposantes Gebäude von architektonischer Eleganz: die „Historische Fabrik“.

Im ersten Moment scheint dem Betrachter die Zeit stehen geblieben zu sein, so sauber und farbenprächtig ist die Gründerstil-Backstein-Fassade, so gut erhalten die Dächer, so filigran die Struktur der weißen Rundbogenfenster: ein Kulturdenkmal ganz besonderer Art.

Dieses Gebäude wurde 1865 von dem Belgier Charles de Vos als Zuckerfabrik erbaut. Von 1878 bis 1909 war der Ökonomierat Bernhard Schröder neuer Besitzer der Zuckerfabrik. Im Jahre 1909 wurde die Zuckerfabrik wegen Unrentabilität geschlossen. Statt Rüben wurde jetzt Kohl angebaut.
Im Laufe der Zeit wurde Dithmarschen das größte zusammenhängende Kohlanbaugebiet Europas. Dadurch entstanden viele Sauerkrautfabriken.
In den ehemaligen Gebäuden der alten Zuckerfabrik hatten sich kleine Konservenbetriebe niedergelassen.
1948 erwarb die Familie Philipp das Gebäude mit Gelände und baute es zu einer modernen Sauerkraut-Konserven-Fabrik aus.

 

Das Gebäude des Kohllosseum :

Der Bauernmarkt:

 

Der Eingang zur Krautwerkstatt, Kohlmuseum und Bauernmarkt :

Der innere Eingangsbereich :

Im Bauernmarkt finden Sie bestimmt etwas Besonderes :

Der Verkaufstresen im Bauernmarkt :

Das Museum:

 

Der Vorraum zum Museum in der 2. Etage :

Im Museum : Kohl als Kunst :

Ein Teil einer alten Kohlpflanzmaschine :

So eine alte Lampe hatten wir früher auch zu Hause :

Alte Bügeleisen, Milchkannen ect. sind hier zu sehen :

Auch viele alte Kaffeemühlen kann man hier bewundern :

Eine handgeschnitzte Truhe und alte Rechenmaschienen gibt es zu sehen :

Und dieses amüsante Bild kann man hier ebenfalls entdecken :